Knallhart! *babaaam*
Irgendwie erinnert mich der Film an die Zeit in Neuwied, “Knallhart” ist eine Verfilmung von Detlev Bucks des gleich lautenden Buch von Gregor Tessnow. Der Hauptdarsteller Michael landet mit seiner selbstsüchtigen Mutter im Berliner Ghetto, in Neukölln bekommt er schnell zu spüren wie hart die Realität sein kann. Eine Jugendgang von Ausländern macht ihm Tag für Tag das Leben schwer. Er versucht das beste aus seiner Situation zu machen, rutscht aber selbst ins kriminelle Milieu ab. Seine Chance ist als Kurier für einen Drogendealer zu arbeiten, hier bekommt er Respekt für das was er macht und wird das erste Mal Ernst genommen. Das ganze eskaliert und findet ein hartes Ende, mehr möchte ich nicht verraten …Der Film ist gelungen und spannend, dennoch etwas kurz und nimmt ein zu plötzliches Ende. So ehrlich und verdeutlichend wie er ist, ist er mit seinem Ende etwas von der Realität entfernt, in Deutschland herrscht noch nicht ein solch miserabler Zustand wie er im Fernsehen dargestellt wird. Vorfälle wie zum Beispiel der Überfall in einem U-Bahnhof zweier Jugendlichen an einem alten Mann sind Realität, aber für meinen Geschmack mit einer strafferen Gesetzgebung und einem einfacheren Verfahren der Abschiebung schnell, konsequent und vor allem günstig in den Griff zu bekommen.
Ähnliche Artikel:










Stay tuned!