Und wie es dazu kam…

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Gestern hatten wir den ersten KASD, in einer lustigen Runde. Das ganze ist am letzten und ebenso ungewöhnlichem Donnerstag ins Leben gerufen wurden. Meine liebste und Ihr Bruder haben beim Spaziergang einen auf dem Bürgersteig erblickt, an Ihm war der Hinweis angebracht das er neu sei und gerne mitgenommen werden darf, das ist ja grundsätzlich schon einmal sehr nett weil die Mülltonne wahrscheinlich näher gewesen wäre. Nun gut, die beiden haben Ihn aber stehen lassen.

Am Abend des selbigen Tages wollten wir uns noch ein Bier im Schweinefuß genehmigen, woraus dann aber schnell die Aufgabe entstand dem netten Produktioner Hans mit flüssigen Getränken für die Präsentation am nächsten Morgen vorzubereiten. Zwischenzeitlich wurde auch das Thema Counterstrike mit Jürgen von Änderhaken ausführlich diskutiert. Das hat aber eigentlich alles gar nichts mit der ausschlaggebenden Situation als (die zu dem Zeitpunkt eine Unbekannte war) mit dem erwähnten WOK zur Tür hereinkam.

Beim Smalltalk wurde vorerst nur über den WOK gesprochen, dann stellten wir in der Runde aber gar eigenartige Zufälle fest. Zum Beispiel das Elke Zeitschriften über Tätowierungen auf die Straße gestellt hat und genau diese mit nach Hause genommen hat, zu dem sind die beiden fast Nachbarn, und Elke haben im selben Ort gearbeitet und wir sprechen seit 2 Wochen darüber das wir evtl. weniger Fleisch (nicht täglich…) essen sollten – Elke ist Vegetarierin, usw. und sofort…

Kurzer Hand haben wir das als Zeichen eines imaginären Gottes gedeutet und beschlossen etwas daraus zu machen und haben nach einem kurzen uns dazu entschieden dieses Projekt “Kollektiv-autonomes-Sperrmüll-” zu taufen. Autonom ist es nur bedingt, wir brauchten aber einen Vokal. :-)

Nun wurde also gestern der WOK (übrigens aus Gusseisen) eingeweiht, Elke kam mit zu uns, Miky gehört zur Familie und ist sowieso da und wir beide waren natürlich auch schon da. Da es am Donnerstag doch etwas später war habe ich wohl die finale Entscheidung ob Elke Nachtisch oder mitbringt verpasst, zum Glück hat Sie beides mitgebracht und ich habe noch ein weiteres Dessert gemacht. Wurden also alle (sehr) satt.

Vorspeise war ein Freestyle-Nudelsalat von Elke, sehr lecker mit “allem” wie Sie es beschrieben hat.

Hauptspeise wurde von Miri, Miky und mir natürlich im WOK zubereitet. Bambus, Sprossen, Gurke, Karotten, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln hatten Ihren Auftritt in Rapsöl gegart, mit Kokosmilch abgelöscht und dann unter anderem mit Zitrone und grüner Curry-Paste gewürzt.

Der 1. Nachspeisengang (Elke) bestand aus Sahne, Baiser und Himbeeren und war wirklich sehr lecker. Name und Rezept müsste ich aber noch in Erfahrung bringen, 2. Nachspeisengang () war dann das Schokoladensoufflé.

Untermalt wurde das ganze von einer Auswahl an Weinen aus der Region von Eva.

Also im ganzen ein sehr gelungener Abend, nächster Termin steht … dann wird auch überlegt wie das ganze ausgebaut werden kann – evtl. habe ich bis dahin auch schon einen weiteren Gegenstand den man zum benutzen kann in ausgesetzt und mit unseren Kontaktdaten hinterlassen und wir sind beim nächsten Termin schon der eine oder andere mehr. Toll wäre natürlich den ursprünglichen Besitzer ausfindig zu machen.

Zum guten Schluss muss ich aber noch Auffuttern erwähnen, Respekt in Sachen Konsequenz … ich wollte alle Einzelschritte fotografisch festhalten und habe kläglich versagt. Dann aber auch natürlich Teileundherrsche der mit seinen Food-Porno-Produktionen wirklich begeistert.

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2 Responses to Und wie es dazu kam…

  1. sgarbato sagt:

    Danke, evtl. lässt sich das ja noch ausbauen … auf jeden Fall witzig, sehr nette Menschen kennen gelernt und gut gegessen … besser kann es kaum sein.

  2. Küchenjunge sagt:

    Sehr coole Aktion! :-) So macht doch Kochen Spaß! :-)))

    Und das mit dem Food-Porno bekommst du auch noch hin! Alles eine Frage der Übung…

    Viel Spaß noch!

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