… auf der neuen Arbeit. Viele neue Dinge die auf einen zukommen. Die ersten Aufgaben bestanden darin das neue Arbeitsgerät einzurichten, für meinen Geschmack eigentlich schon die optimale Konfiguration. Der 21,5″ iMac mit 3.33GHz Intel Core 2 Duo, 8GB DDR3 SDRAM und 1TB Festplatte dient als Monitor für Werkzeugpaletten und nebensächliches, während der EIZO CG241W-BK als eigentlicher Monitor dient. Da wirken das Apple Keyboard und die Magic Mouse gar langweilig, bei zweitem kann ich nur sagen – liegt toll in der Hand aber die Funktionen stören im Arbeitsalltag mehr als das sie nützlich wären.
Ganz neu aber fantastisch sind für mich der JUST Color Communicator 2 und der Epson Stylus Pro 7900 Spectro Proofer. Das Normlicht lässt es zu die Monitordarstellung mit der Ansicht einer Auflichtsvorlage optimal abzugleichen. Das kannte ich bisher nur aus der Theorie. Das Proofsystem hat ein integriertes Spektralfotometer und kalibriert sich bei Bedarf einfach selbst, das ist mal wirklich cool. GMG ColorProof in der Version 5.1 kannte ich bisher nur wenig und ist gewöhnungsbedürftig. Die Einrichtung eines Hotfolders der das Output-Intent des PDFs auswertet und entsprechend prooft ist mir allerdings nicht bzw. nur teilweise gelungen. Als Workaround ließen sich dann Hotfolder für die jeweiligen Ausgabebedingungen umsetzen, auch in Ordnung.
Ein ganz neues und mir bisher unbekanntes Thema, das Redaktions- und Produktionssystem censhare und die damit verbundene Arbeit mit Adobe InCopy und InDesign Server. Die ersten beiden von drei Schulungen habe ich bereits hinter mir, spannend aber sehr komplex. Das ganze wirkt für den Anfang auf jeden Fall sehr durchdacht und intuitiv.
Der Arbeitsweg als solches ist auch in Ordnung, der morgendliche Spurhopping-Aggressionsabbau ist interessant aber nicht als essentiell schön anzusehen. Stau ist immer in der Gegenrichtung, das bringt jeden Morgen ein lächeln mit sich.



